By Herbert Blüml, Ulrich Gudat, Heinz Schattner (auth.), Deutsches Jugendinstitut (eds.)

ISBN-10: 3322923630

ISBN-13: 9783322923639

ISBN-10: 3322923649

ISBN-13: 9783322923646

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Paul Halbe, Diplomvolkswirt, arbeitet seit über 20 Jahren als selbständiger Berater mit dem Schwerpunkt own- und Organisationsentwicklung sowie Public kin. Er ist außerdem Journalist und Autor mehrer Bücher. Bei Gabler erschien 1993 in Zusammenarbeit mit Utho Creusen das Buch "Fusion als unternehmerische Chance".

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In einer Zeit komplizierter, wirtschaftlicher und sozialer Verhiiltnisse vollzieht sich ein Wandel im Fiihrungsstil der Unternehmungen von der patriarchalischen, autori tativen shape zur Fiihrung im Mitarbeiterverhaltnis. Je groBer ein Unternehmen, umso zahlreicher die Fiihrungsgruppen, die sich der unternehmerischen Aufgabe ge meinsam widmen.

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Insbesondere deshalb, weil ein groBer Teil der Probleme in diesen Familien fUr die Soziale Arbeit naeh unseren Erfahrungen oft erst dann siehtbar wird, wenn bereits gravierende Beeintraehtigungen im familiaren BeziehungsgefUge die Fremdplazierung eines (Stief-)Kindes unumganglieh erseheinen laBt. l KJHG, und den Datensehutzbestimmungen (§§ 61 ff. KJHG), verandem und verstarken aus unserer Sieht in erhebliehem Umfang die Stellung der Erziehungspersonen und Kinder - und so mit der Familien - im Entseheidungs- und ZuweisungsprozeB, vergleieht man sie mit den Verfahren in der bisherigen Praxis der Jugendhilfe.

U. bereits zu einer Meldung bzw. zum direkten Eingriff in das Familiensystems gezwungen. Materielle und personelle Ausstattung Als grundlegende Probleme bei der qualifizierten Beratung und unmittelbaren Betreuung der Familien werden die hohe zeitliche Belastung und die Vielzahl der Aufgabenstellungen, die den Fachkraften des Jugendamtes tibertragen sind, gesehen. Junker u. a. I77). Von vielen Faehkraften wird ihre Arbeit als "Feuerwehreinsatz" (Haar 1984, S. 210) erIebt. Urlaub (1976) bemerkt hierzu: "Die stiindig wechselnden unspeziJischen Problemsituationen und die damit verbundenen Arbeitsvorgiinge (bis zu 50 an einem Tag) beanspruchen die psycho-physischen Kriifte der Sozialarbeiter so sehr, daj3 das Geflihl der Unzuliinglichkeit sich einstellen muj3.

Losungen durch eine Unterbringung des Kindes in ein Intemat usw. herbeizufiihren, sind bekannt. Diese Bearbeitungsformen gehen i. d. R. ohne Beteiligung des Jugendamtes vonstatten und sind gesellschaftlich akzeptiert, soweit diese Vorgange iiberhaupt dem sozialen Umfeld zur Kenntnis gelangen. Anders ist die Situation bei den traditionellen Zielgruppenfamilien der Sozialen Arbeit. Hier setzen nicht nur die finanziellen Moglichkeiten einer wirksamen Selbsthilfe enge Grenzen, sondem auch der Informations- und Bildungsstand, bestehende Partnerschafts-, Eltem- und Familienleitbilder, der Druck und die KontrolIe des sozialen Umfeldes und das Bemiihen, nicht im sozialen Netzwerk und schon gar nicht vor der Behorde "auffallig" zu werden, als "Versager" bloBgestellt zu sein.

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Beratung von Stieffamilien: Von der Selbsthilfe bis zur sozialen Arbeit by Herbert Blüml, Ulrich Gudat, Heinz Schattner (auth.), Deutsches Jugendinstitut (eds.)


by Mark
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